Märchen für Erwachsene… große Kinder… kleine Kinder… Enkelkinder

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Autorin:  Limura – Lydia L. Lehmann
Titel: Märchen für Erwachsene
Druckerei WIRmachenDRUCK GmbH
Seiten: 106
Gewicht: 340 g
Herausgeber:  3 L-Verlag
Format: 153x215mm
Auflage: 2. Auflage Nov. 2016
Illustration: Aruna Maria Palitzsch-Schulz
Einband: Pappband mit Klebeheftung
Sprache: Deutsch
Zustand: Neuware in Folie

Märchen für Erwachsene

große Kinder

kleine Kinder

Enkelkinder

~ die geistigen Gesetze in unserem Alltag ~

Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser!
Ist es nicht so, das wir alles, was wir in unserem Leben erleben, aus unserem Inneren selbst erschaffen? Ist es nicht so, das wir unsere Ängste aber auchTräume und Sehnsüchte tief in uns tragen und diese nur darauf warten, gelebt zu werden? Und wenn wir sie dann leben und erleben, warumgeben wir dann immer den Anderen die Schuld, wenn es uns mit unseren eigenen gelebten Gedanken nicht gut geht? Dieses Märchenbuch für Erwachsene möchte Dich gern begleiten. Es möchte ein erster kleiner Schritt in dein Herz sein. Lies es Deinem inneren Kind vor und höre auf Euer beider Herzschlag. Spüre in Dich hinein und lass nicht die Frage nach dem Sinn Deines Lebens einen Anderen beantworten. Erkenne Dich im Spiegel deiner Seele und lebe Dein Leben. Nutze die Zeit die Du hast. Probiere Dich aus. Gehe auch mal Wege, die Du fürchtest. Liebe Dich für das, was Du tust und finde Dich am
Ende in Dir selbst. Ich wünsche Dir eine spannende Reise …
Sei gesegnet!
Limura
Stadt Seeland, März 2014
Ach ja, Du kannst dieses Büchlein auch Deinen Kindern oder Enkelkindern vorlesen. Sie sind Gott und ihrem göttlichen Selbst, ihrer Seele, noch ein Stückchen näher. Lass Dir die Märchen aus ihrer Sicht erklären. Höre genau zu und lerne von dieser kleinen Seele…

Inhalt

  • Die geistigen Gesetze
  • Der Hofnarr
  • Sylvigunde
  • Der Holzfäller
  • Nimmdir und Gibmir
  • Die kleine Angst
  • Das kannst Du nicht
  • Der kleine Schneemann
  • Der Meister und sein Schüler
  • Schlusswort

Leseprobe aus dem Märchen „Der kleine Schneemann“

… und so ging der Tag in den Abend über und der Abend in die Nacht. Es wurde ruhig auf der großen Wiese. Ganz allein stand der kleine Schneemann in der kalten Nacht und sah tief in Gedanken versunken hinauf zum Mond, als er plötzlich über sich ein Flattern hörte.
Der kleine Schneemann freute sich, dachte er doch, die kleine Meise von heute Nachmittag sei zurückgekommen. Aber es war nicht die Meise, die sich auf seinem Besen nieder ließ. Dieser Vogel war bedeutend größer. Mit seinen großen gelben Augen sah der Vogel den
kleinen Schneemann aufmerksam an.

„Hallo, Du große Meise, was machst Du denn hier im Dunkeln?“ fragte dieser und versuchte seine kleinen Knopfaugen genauso groß aufzureißen. Der große Vogel lachte leise. „Du bist mir ein Sapßvogel,“ sagte er, „ich bin eine Eule und die Dunkelheit ist mein bester Freund.“ „So? Warum denn?“ fragte der kleine Schneemann. „Weil ich am besten im Dunkeln jagen kann.“ antwortete die Eule und drehte ihren Kopf von  echts nach links und wieder zurück. Der kleine Schneemann war stark beeindruckt von der ruhigen Art der Eule. Sie konnte er bestimmt fragen, wer Frühling und Sommer waren. Und richtig. Die Eule ließ noch einmal ihren Kopf mit den großen Augen kreisen und sagte mit ihrer sonoren Stimme: „Frühling und Sommer sind eine Jahreszeit wie der Herbst und der Winter. Jetzt haben wir Winter, du erkennst es an den kalten Temperaturen und dem Schnee. Im Frühling erwacht so langsam die Sonne wieder aus ihrem Winterschlaf und schickt uns ihre wärmenden Strahlen etwas länger auf die Erde. Genau wie die Sonne, erwacht nun auch die Natur wieder zu neuem Leben. Es grünt und sprießt und blüht dann überall an den Bäumen und Sträuchern. Und auch die Tiere und Menschen sieht man wieder öfter in der freien Natur. Dann kommt der Sommer. Er ist für die Sonne sehr anstrengend. Es ist ihre Hauptgeschäftszeit, da scheint sie jeden Tag von früh bis spät in die Nacht hinein. Für viele Menschen ist der Sommer die schönste Jahreszeit. Sie treffen sich unter freiem Himmel zum erzählen, gehen baden oder wandern oder liegen einfach nur unter den Sonnenstrahlen und lassen sich wärmen. Nach dem anstrengenden Sommer ist die Sonne sehr müde geworden und sie zieht sich wieder etwas zurück. Es wird kälter und auch die Bäume und Sträucher verlieren ihr grünes Kleid. Das Ganze nennt sich dann Herbst. Und wenn man ganz leise ist und die Sonne in den Wolken schnarchen hört, wird es Zeit für Frau Holle. Da sie den ganzen Sommer über geschlafen hat, schüttelt sie jetzt im Himmel kräftig ihre Betten auf und es schneit auf der Erde. Dann haben wir Winter.“

Puh, das war ganz schön viel auf einmal, das musste der kleine Schneemann erstmal alles verdauen. Die Eule stieß sich vom Besen ab und flog eine Runde über die verschneite Wiese. Nach einer Weile kam sie zum Schneemann zurück und ließ sich wieder auf seinem
Besen nieder. „Ich würde den Sommer gerne kennen lernen, meist du das geht?“ fragte der kleine Schneemann die Eule und sah sie in freudiger Erwartung an. Die Eule drehte ihren Kopf von rechts nach links und von links nach rechts und sah dann dem kleinen Schneemann direkt ins Gesicht. „Ich glaube, auch der Sommer würde sich freuen, dich einmal kennen zu lernen.“ sagte sie vorsichtig ihre Worte wählend. „Aber im Sommer ist es sehr warm und im Winter sehr kalt. Warm und kalt sind zwei starke Gegensätze. So wie hell und dunkel. Der eine kann nicht ohne den anderen existieren. Sie brauchen sich, um zu erkennen wer sie sind. Aber sie können niemals zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein.“ „Das verstehe ich nicht.“ sagte der kleine Schneemann traurig. „Gedulde dich noch ein wenig. Es wird der Tag kommen, an dem die Sonne ihre wärmenden Strahlen wieder etwas länger zur Erde schicken wird, dann wirst Du
verstehen…“

Die Eule sah dem kleinen Schneemann ein letztes Mal in seine Knopfaugen und flog davon …

 

 

 

 

 

 

 

 

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